Was der Artikel verschweigt ist, dass der Eigentümer dieses Grundstückes durch einen eklatanten Fehler der zuständigen Behörden das Grundstück ohne Baupflicht erwerben konnte. Daher auch die jahrelange Gerüst-Show. Rein rechtlich führte kein Weg aus diesem Missstand heraus. Vertrag ist Vertrag. Ich meine "damals" gelesen zu haben, dass Geisel diesen Kompromiss des reinen Gewerbeprojektes eingehen musste, um den Investor überhaupt zum Bau bewegen zu können. Unter diesem Gesichtspunkt sind die Vorwürfe in Richtung Geisel nicht mehr ganz so berechtigt meiner Meinung nach. Zudem kommt, selbst wenn Wohnungen gebaut worden wären, wäre doch die Linke die Erste die sich wegen Luxus-Eigentum aufregt. Sozialwohnungen oder der berühmte "bezahlbare Wohnraum" wäre an diesem Standort niemals entstanden. Also wozu die Aufregung (?)