Gleisdreieck - Urbane Mitte

Für Berliner Verhältnisse ist das Projekt extrem gut.
Musst auch bedenken, dass das Projekt auf nem sehr komplizierten Grundstück entstehen soll.
 
Was ich hier lese ist "mimimi ... ich will Hochhäuser, alles andere ist scheiße"
Was anderes kam bei dir bislang nicht rum, Hasenbein. Das hat nichts mit objektiver und konstruktiver Kritik zu tun.

Die Visus auf der Seite haben immer noch den Untertitel "Städtebaulicher Entwurf" ... das wird immer noch nichts konkretes in Sachen Äußeres sein.
 
Gestern kam ich zufällig am Büro der Copro- Gruppe vorbei, durch dessen Scheibe mich das Stadtmodell des "Gleisdreieck - Urbane Mitte" anschaute.

1595492796706.png

Ich habe es mal durch die spiegelnden Scheiben fotografiert; vielleicht kann ich zu Bürozeiten mal ein besseres Foto machen.

Interessant ist das auf dieser Seite
https://copro-gruppe.de/projektentwicklung/aktuelle-projekte-referenzen/projekt/view/gleisdreieck/eingebettete Video vom Bauablauf des Projekts, das auch die dort entstandenen Vorabbauten erklärt (Brlo und das Labor).

(C) SchauBaubild eigenes
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Park mit Hochhäusern am Rande hat meiner Ansicht nach etwas. Mehr Höhe wagen und mehr Grün- und Freiflächen ermöglichen.
 
Auch hier ein Bericht in der Abendschau:

Hier kommt der Projektentwickler Markus Vogel zu Wort, der bis 2027 ökologisch vertretbar bauen will (begrünte Dächer, minimierte Arbeitswege durch ÖPNV- Verkehrsknoten) als auch eine Aktivistin, die bei steigender Stadttemperatur verbundene, mikroklimatisch günstige Parkflächen behalten will.
Im Beitrag wird ein aus Latten zusammengenageltes Baumassenmodell gezeigt, vielleicht finde ich das mal EDIT zum Abfotografieren...
 
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Die Anliegen der Frau sind durchaus berechtigt. Dennoch glaube ich nicht, dass das Mikroklima durch den Bau dieser Häuser schlecht sein wird als wenn man es so ließe wie es jetzt ist. Das was da jetzt steht ist auch nicht optimal fürs Mikroklima....
 
An der Stelle ggf. auch nicht ganz geeignet die Kritik. Durch Hochhäuser kann man doch eben Fläche sparen, muss weniger Fläche versiegeln und kann Parks wie den Gleisdreieck Park hier ermöglichen.
An anderer Stelle werden gigantischen Flächen bebaut und versiegelt.
 
Je weniger Platz für Wohnungen in der Stadt, desto höhere Wohnungsnot, desto höhere Mieten und Preise beim Kauf von Wohnungen. Fazit: Die Suburbanisierung des Speckgürtels hält an. Energetisch unsinnige, ökologisch unergiebige Einfamilienhäuser werden weiter aus dem Boden sprießen, Pendlerströme werden weiter anwachsen usw. Läuft bei den Gegnern des innerstädtischen Bauens.
 
Sehe ich ähnlich. Parks und Grünflächen sind unglaublich wichtig. Gerade deshalb muss man dort in die Höhe bauen, wo sich Hochhäuser anbieten...
 
Hochhäuser erleiden auch den Effekt des „urban breeze“, wenn man das nicht planerisch berücksichtig. Besonders arg bei engen Straßenschluchten zwischen einer Ansammlung von Hochhäusern. Der Düseneffekt entsteht durch die Windströmung bzw. Umlenkung derer um die Hochhäuser herum und dazwischen lokal. Zudem ist der thermische Auftrieb an der Fassade beachtlich. Gut erlebbar hinter dem Sterncenter in Potsdam, da hat das Hochhaus auch noch einen Durchgang.
 
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