Uhlandstraße 104 & 105 - Uhland House

#1
Wie die Berliner Morgenpost berichtet, planen Krieger & Schramm ein Neubauprojekt an der Ecke Uhlandstraße und Fechnerstraße. Dazu sollen Flachbauten und ein Nachkriegswohnbau weichen. Die Mieter letzteres sollen sozialverträglich weichen. Diesbezüglich gibt es Zweifel.




(C) Patzschke & Schwebel Architekten; Krieger + Schramm
 

Blncty1903

Bekanntes Mitglied
#2
Schade, mein Lieblings-Sushi wird dann wohl geschlossen.
Vielleicht wird er ja in das neue Erdgeschoss integriert..
Aber sonst eine schöne Entwicklung einer recht hässlichen Ecke :)

Sind es aber 7 oder 8 Stockwerke? Die erste Visu zeigt 7, die zweite Visu 8.
 

maxxe

Goldenes Mitglied
#5
Ne eben nicht.
Sonst wären doch im unteren Bild auch die Erker zu sehen.
Der Bau wird fast einen ganzen Block einnehmen und über 3 Ecken gehen, wenn man die "Uhland Eck" Ecke dazuzählt.
Hier bei Google Maps ist das gut zu erkennen ... Die blaue Markise ist das "Uhland Eck" und dann sind da noch der Flachbau rechts und die Altbauten hinten, die noch weichen müssen.

Google Maps-Ansicht - Meine Bearbeitung
 

Blncty1903

Bekanntes Mitglied
#6
Kann sich auch einfach um einen Fehler in den Visus handeln.
Ich denke, dass nur der linke Teil und die obere Spitze deines Bildes bebaut wird.
Der im Artikel erwähnte Sozialbau, welcher abgerissen werden soll, ist das Gebäude an der oberen Spitze.
Mal sehen welche Variante dann umgesetzt wird :)
 
#8
Ich hatte schon einen Schreck gekriegt, denn die Altbauten Fechnerstr. 5 und 3 sehen gut aus und sind halt schöne Altbauten - mit einer Wohnqualität, die so heute nicht mehr gebaut wird.
 
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#9
Die Visus sind auch an anderer Stelle fehlerhaft, die Gestaltung der Fassade im 1. Stock über dem Säulengang ist auf den beiden Visus widersprüchlich.

Edit: auch gibt es auf der einen Visu Erker in Richtung Uhlandstr., die auf der anderen fehlen.
 
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#10
Die Berliner Woche berichtet von der Ausschusssitzung, bei der es wohl heftige Kritik von fast allen Parteien an Fiedler, Schwebel & Co. gab.

Dem Gewerbe wurde wohl ganz legal gekündigt und Altmietern wurden Abfindungen und neue Wohnungen vermittelt. Die Kritik scheint mir etwas harsch, aber in Zeiten des sehr angespannten Wohnungsmarktes versuchen sich offenbar alle Parteien in Kritik übertrumpfen zu wollen.

Immerhin sollen 103 statt 24 Wohnungen entstehen und die Ecke städtebaulich deutlich verbessert werden. Auch diesbezüglich gab es Kritik, da öffentliche Fußgängerbereiche überbaut werden sollten. Vielleicht sollte sich die öffentliche Hand eher einmal fragen, warum an vielen Stellen in der Stadt die autogerechte Stadt mit großem Flächenverbrauch aufrecht erhalten wird. Auch an dieser Stelle hätte man die Straße zurück bauen können. Stattdessen wird leider nur die kreative Idee/Planung kritisiert, anstatt sich einmal selber an die Nase zu fassen.
 
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