Tabbertstraße Oberschöneweide

Baecker

Bekanntes Mitglied
In der Tabbertstraße in Oberschöneweide baut die MBN im Auftrag der Hilpert TAB GmbH 449 Wohnungen. Im August dieses Jahres soll alles fertig gestellt sein. 148 Wohnungen des ersten Bauabschnitts werden bereits vermietet. Die Fassaden setzen teilweise Akzente mit Paneelen in Holzoptik.
https://www.mbn.de/?tm_portfolio=wohnanlage-in-berlin-koepenick

https://www.luftbildsuche.de/info/luftbilder/baustelle-zum-neubau-mehrfamilienhaus-wohnanlage-ufer-flussverlaufes-spree-berlin-354391.html

Quelle: MBN / Euroluftbild.de
 

Baecker

Bekanntes Mitglied
Ganz schön pauschal deine Aussage. Insbesondere an der Tabbertstraße wird durch das Projekt das erste Mal das Ufer für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Vorher standen hier Gewerberuinen der VEB Maschinenbauhandel. Die Fassaden der 5 Punkthäuser zur Spree hin finde ich durchaus interessant und die Paneelen in Holzoptik werten die Gebäude deutlich auf. Hinzu kommt, dass die Mieten mit Spreeblick für Normalverdiener bezahlbar sind.

Das große Ziel sollte doch ein möglichst durchgängig erlebbarer Uferweg sein. Insbesondere in Oberschöneweide ist und war das Spreeufer durch Industriebauwerke für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, insofern freue ich mich, dass sich das jetzt ändert auch durch die weiteren Pläne. (Rathenauhallen, Buwog Wohnwerk, Behrens Ufer, Stadtplatz bis HTW).
 
Zuletzt bearbeitet:

maxxe

Goldenes Mitglied
Über die Architektur lässt sich bekanntlich streiten, doch kann eine solche Bebauung nur positiv sein.
Man schaue sich nur einmal die Ufersituation an und vergleiche mal mit dem Grundstück links nebenan.
Das ist ein Riesenproblem entlang der Spree, von Ost bis West ... die Uferanlagen sind teilweise komplett abgeranzt und völlig verkommen, selbst in zentralen Gegenden. Solche Projekte bereiten dieses Ufer auf und machen sie, im besten Falle, als öffentlichen Weg zugänglich.
 

Frosch Frolo

Bekanntes Mitglied
Dann lass sie mich differenzieren. Ich habe mich allein auf Architektur / Städtebau bezogen, das mit dem Uferweg war mir nicht bewusst und sollte man auch getrennt davon betrachten. Die Architektur empfinde ich als primitiv und monoton, eine Aneinanderreihung von gleichförmigen, klobigen Klötzen, jedenfalls vom Ufer aus gesehen. Die Holzpaneele sind eines von mehreren positiven Gestaltungsansätzen, die vom Ufer gesehen jedoch nicht wirken. Man hätte es besser machen können, z.B. indem man die dahinterliegende Blockrandstruktur aufgegriffen hätte, die Gebäude individueller gestaltet hätte und die Stellung der Gebäude dem Uferverlauf angepasst hätte. So wirkt es eher lieblos und beliebig dahingeklatscht.
 
Top