Quartier am ehemaligen Blumengroßmarkt

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Integratives Bauprojekt & Metropolenhaus - Lindenstraße

In der südlichen Friedrichstadt rund um den ehemaligen Blumengroßmarkt entstehen derzeit neben dem TAZ-Neubau weitere Projekte. Dazu hatte die BZ eine Übersicht erstellt.

1. Integratives Bauprojekt

77 Wohn- und Ateliereinheiten sollen hier bis 2017 entstehen.

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©Heide & von Beckerath Architekten

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Beim Metropolenhaus wurde inzwischen ein "Erdgeschoss-Fest" anstelle eines späteren Richtfestes gefeiert, um die Nachbarn möglichst früh in das Projekt einzuweihen und für das Projekt zu werben. Baufeld V - Interkulturelles Mosaik, darunter soll das Metropolenhaus mit diverser kultureller Nutzung bekannt werden. Die Mieten für die Räumlichkeiten im Erdgeschoss sollen dafür möglichst niedrig gehalten werden. Dafür wird jedoch der Verkauf der Wohnungen darüber notwendig.

Quelle und Artikel: Baunetz
 
Beim Metropolenhaus sind in den gut zu erkennen Nachbarbau offenbar Betonmassen durchgetreten, da die Außenwand des Altbaus dem Druck offenbar nicht stand halten konnte. Das Haus wurde evakuiert, aber inzwischen konnten die meisten Bewohner wieder in ihr Haus. Für das Bauprojekt wurde ein Baustopp verhangen, bis die Ursachen geklärt sind. Die Bewohner bleiben aber misstrauisch und trauen sich teilweise nicht mehr in den Altbau, der aber offenbar nicht einsturzgefährdet sein soll.

Quelle und Bericht siehe Abendschau
 
Kindermuseum des Jüdischen Museum in der alten Blumengroßmarkthalle

Wie das Baunetz berichtet, haben Olson Kundig Architecture and Exhibit Design den zweiphasigen nichtoffenen Wettbewerb gewonnen. Die Gestaltung mit den zahlreichen Tieren soll sich an die biblische Geschichte der Arche Noah anlehnen.

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(C) Olson Kundig Architecture and Exhibit Design
 
Was soll das denn sein auf dem letzten Bild? Sicherlich kein(e) Feuertreppe/Fluchtweg!?
 
Der Neubau 3 aus der Übersichtskarte oben auf der linken Seite des Platzes.

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Die Platzseite von Neubau 3,

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von Seiten der Lindenstraße,

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auch von Seiten der Lindenstraße,

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und letztlich von der linken, platzabgewandten Seite ...

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... und dann (EDIT) doch noch mal von ganz hinten, wo sich noch ein Parkplatz befindet, den man auch prima bebauen könnte...

(C) SchauBaubilder eigene

Ich bin doch erstaunt, wie gut die Oberflächen der Häuser, besonders dieses letzte Haus hier wirken, nicht nur weil die Sonne scheint und die Kamera ordentlich was hübsches zusammengerendert hat...

Und fährt man an diesem Haus die kleinen Wege (E.T.A.- Hoffmannpromenade) durch den Kietz bis zur Stresemannstraße, hat man an vielen Ecken, die auch schon länger bebaut sind, den Eindruck von einem sehr vielfältigen und individuellen Viertel. Trotz der vielen Neubauten in diesem gerupften Teil der Stadt und der Unterschiede der Bewohner.
 
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Nun gut, das letzte Hause hinter dem Platz, auf der Rückseite von dem TAZ Neubau ist auch noch nicht erwähnt. Es berherbergt in der Übersichtskarte das Cafe Nullpunkt.

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Das Haus ist insofern etwas merkwürdig, da es nur ein langer Riegel ist, der 5-6 stöckige Erhöhungen hat. (Ganz rechts ist bereits der TAZ-Bau.)

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Die zweite Besonderheit ist die Holzbeplankung, die ihn als Fassade umgibt.

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Schlecht ist dieser Bau nicht, einfach nur ein bißchen merkwürdig.

(C) SchauBaubilder eigene
 
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Bei Sonnenschein sind die ganzen grauen und schwarzen Klötze durchaus sehr ansehnlich. Ob das wohl im November bei feinstem Nieselregen auch so ist? :rolleyes:
 
Falls ich mal bei einem schön grauen Berliner Mistwettertag da vorbeifahre, mache ich mal noch ein Foto. Tatsächlich finde ich schwarz auch nicht soooo toll, aber bei Neubau 3 wurden lasierte, spiegelnde, dreidimensionale Kacheln verwendet, so dass ich Hoffnung auf Lichtreflexion habe. Naja, der Rest ist heller Ziegel oder eben Alu; wie die Holzfassade dann aussieht, schauen wir mal. Zumindest ist es eine bunte Mixtur aus allem und kein grauer Einheitsbrei.
 
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