Karstadt-Areal - Kurfürstendamm Signa

Im Tagesspiegel heißt es, aus Sicht der Stadtentwicklungsverwaltung ändere die Insolvenz nichts am Zustand: Man könne mit den Planungen weitermachen, wenn ein handlungsfähiger Eigentümer gegenübersitze. Die Planungen seien "standortbezogen".“ Am stadtentwicklungspolitischen Ziel habe sich nichts geändert. Für das Projekt am Ku’damm sei eigentlich ein Rahmenplan in Arbeit, der wohl unabhängig vom Investor ist, wenn ich das richtig vestehe:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/...rmannplatz-und-kudamm-insolvent-11097067.html
 
"Die Insolvenz ändere nichts..."

Die Abendschau hat heute berichtet, dass die Planungen wohl geändert werden/wurden. Es soll nur noch ein Kaufhaus entstehen. Das Kaufhaus wolle man erhalten, auf dem Grundstück daneben könne ein Hochhaus entstehen. Im Innenhof soll ein öffentlicher Platz entstehen.
Die Stadt könnte bei dem Projekt ggf. mit einsteigen.

https://www.rbb-online.de/fernsehen/live/
 
Nur noch ein Hochhaus in dieser Lücke?

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…berichtet der TSP leider nicht viel. Außer, dass der Investor mal bestraft wurde, weil er in Wien ein Hochaus wesentlich höher baute als erlaubt…keck ;) und für den TSP damit ein Hauch gern gesehenen Skandälchens, der für die übliche Berliner Weltuntergangsstimmung sorgt. Weitere Pläne sind nicht bekannt.
 
Das Projekt wurde in der 113. Sitzung des Baukollegiums besprochen. Link

Das Baukollegium hinterfragt die Vereinbarkeit des geplanten öffentlichen Innenhofes im Bezug zu dem erhöhten Wohnanteil von nun 40 %.
Bemängelt wurde die Baumasse eine Reduzierung von etwas über 124.000 auf 100,000 qm Nutzfläche gefordert. Diese Reduzierung empfiehlt das Baukollegium beim Hochhaus am Kürfürstendamm umzusetzen, da das geplnate Hochhaus mit 132 m Höhe den Rahmen sprengen würde. Das Hochhaus solle nicht höher als das Upper West bzw. Zoofenster geplant werden und weniger massig. Der kleinere Hochpunkt am Los-Angeles-Platz wird vom Baukollegium als plausibel und nachbar angesehen.

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(C) Henning Larsen Architects
 
Dieser Zwang alle höheren Gebäude auf die exakt gleiche Höhe zu beschränken ist ein Rätsel sondergleichen, welches sich ja scheinbar auch mitgliedsunabhängig über die Amtsperioden fortführt. Ich verstehe den Wunsch nach Ensemblewirkung und gewisser Orientierung am Bestand .. aber durch einen so strikten Höhencap, der zwangsläufig zu gleichen Höhen führt, wird die Ensemblewirkung nicht erreicht. Ein gelungenes Ensemble lebt nunmal auch von einer gewissen Abwechslung.

Ansonsten kann ich den Ausführungen des Kollegiums zu anderen Punkten durchaus folgen.
 
Und der nächste öde Stumpen entsteht.
Es ist einfach nur deprimierend, wenn man die Entscheidungen dieser Kommission seit Jahren nachverfolgt
Dieser Drang zu Selbstverzwergung, alles was nach spektakulärer oder innovativer Architektur aussehen, gar nicht erst zuzulassen, diese unfassbare Ignoranz und diese Entschlossenheit Berlin zur Provinz zu degradieren.
Dazu keinen einzigen Regierenden Bürgermeister, der erkennt wie wichtig ausdrucksstarke Architektur wäre und wie man dadurch Weltgeltung und Aufbruchstimmung erreichen könnte und somit Investitionen und Tourismus anlocken könnte, der seit Jahren den Bach runtergeht
Und dann das Feld den Linken überlassen, deren Ideologie genau weiss, was man mit Architektur erreichen kann und Lompscher ( mit ihrer 'lieben Freundin' Lüscher) die DDR Architektur als stilbildwnd durchgesetzt hat, und alles sabotiert hat, damit sich das ändert, ob Alex oder diese völlig überhöhte Bedeutung des TV Turms zum heiligen Gral, den alle von überall sehen müssen, um dreimal am Tag niederzuknien und Marx' Kapital zu murmeln, bzw den Enteignungsantrag. Und dann der Hochhausplan, damit das Stadtbild ja so bleibt wie von 1989.
Es ist ein. Trauerspiel.
 
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