Wohnungsbau, Baupolitik, Immobilienmarkt, Mietpreise und Baubranche

Neues Hochhausleitbild - hier eine Zusammenfassung des beigefügten Artikels im TSP:

Der Berliner Senat plant, das Hochhausleitbild zu überarbeiten, um Planungsverfahren zu vereinfachen und Hochhäuser leichter umsetzbar zu machen. Bislang waren die Vorgaben sehr anspruchsvoll, sodass sie in der Praxis nur selten Anwendung fanden. Künftig soll unter anderem die Pflicht entfallen, bei Neubauten öffentliche Dachterrassen bereitzustellen. Auch die bisher geforderte Nutzungsmischung bei Gebäuden über 60 Metern Höhe soll für Wohnhochhäuser nicht mehr verbindlich sein. Ziel ist es, Bauprojekte wirtschaftlich tragfähiger und schneller realisierbar zu machen. Kritiker befürchten jedoch, dass dadurch der öffentliche Mehrwert von Hochhäusern sinken könnte. Entscheidend wird sein, wie die Stadt künftig sicherstellt, dass Neubauten dennoch qualitativ hochwertig und für das Stadtbild vorteilhaft bleiben.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/...ne-regeln-fur-hochhauser-andern-14304869.html
 
Es ist offiziell: Der Senat hat die Internationale Bauausstellung Berlin 2034-2037 beschlossen.

"[...] Die Internationale Bauausstellung Berlin 2034–37 stellt die urbane Transformation der Metropole in den Mittelpunkt. Ziel ist es, neue Herangehensweisen im Umgang mit der bestehenden Stadt zu entwickeln. Dies geschieht insbesondere im Hinblick auf Klimaschutz, Klimaanpassung sowie einen nachhaltigen Umgang mit städtischem Grund und Boden. Ausgangspunkt für die IBA Berlin 2034-37 ist die gewachsene und bestehende Stadt mit ihren Gebäuden, Infrastrukturen und Freiräumen sowie ihrem metropolen Verflechtungsraum. Hierin soll das „Weiterbauen“ in allen seinen Formen einer zukunftsweisenden und differenzierten Betrachtung durchgeführt werden. [...]

[...] Die potenziellen IBA-Standorte konzentrieren sich beidseitig entlang des S-Bahnrings sowie den Radialen. Die Areale liegen an den Übergängen zwischen innerer und äußerer Stadt und bündeln komplexe städtebauliche, soziale und infrastrukturelle Herausforderungen. Die Weiterentwicklung dieser Räume wird dazu beitragen, stadträumliche Barrieren zu überwinden, Stadtquartiere besser miteinander zu verbinden und gleichzeitig qualitätsvolle neue Lebensräume zu schaffen. [...]"

(c) Pressemitteilung vom 24.03.26
 
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