Ich habe gerade soeben
diesen Artikel in der österreichischen Presse gefunden und vermute, dass es sich um dieses Bauvorhaben handelt, da es auch mit dem Standort der ehemaligen Neuen Reichskanzlei zusammenpasst.
Auf dem Gelände der ehemaligen Neuen Reichskanzlei soll nämlich der letzte noch erhaltene Vorkriegsbunker des NS-Regierungsviertels abgerissen werden. Geplant sind auf dem Areal ein siebengeschossiges Gebäude mit 66 Wohnungen sowie ein sechsgeschossiger Bürokomplex. Widerstand kommt von Historikern und Denkmalschützern, wie vom Verein
Berliner Unterwelten, da sie den Erhalt des Bunkers fordern als wichtiges zeithistorisches Dokument und kritisieren den Abriss des letzten authentischen Relikts der NS-Machtzentrale.
Bausenator Gaebler verteidigt das Projekt und betont die Priorität des Wohnungsbaus. Zudem argumentiert er, dass der Ort nicht zu einer potenziellen Wallfahrtsstätte werden darf.
Obwohl das Landesdenkmalamt dem Bunker eine hohe historische und wissenschaftliche Bedeutung zuschreibt, steht der Bunker wegen einer früheren Weisung des Senats nicht unter Denkmalschutz. Das Landesdenkmalamt forderte im März 2025 die Prüfung des Denkmalschutzes. Aktuell sind noch 1200 qm der Bunkeranlage erhalten, mit 1,70 m starken Decken und Wänden. Der Verein
Berliner Unterwelten schlägt vor, die massiven Mauern zu überbauen und im Bunker eine Ausstellung zum Kriegsende einzurichten.
Im
Artikel im Tagesspiegel wurde noch ein Foto des Objekts und des Platzes hinzugefügt.