Quartier an der Warschauer Brücke - 150 Meter Hochhaus - Tchoban Voss

Das Baukollegium hatte ja eine Höhe von 80 bis 90 Meter vorgeschlagen. In den Beratungen heute war es geteilter Ansicht, ein Teil begrüßt die Schlankheit eines 167 m Wohnturms an dieser Stelle, ein anderer bleibt skeptisch. Link zur Besprechung

Die Höhe der Randbebauung soll sich an der Höhe der Gebäude im Rudolfkiez orientieren. Das Hochhaus soll vollständig bis zum Boden durchgezogen werden und die drei Baukörper autonomer gestaltet werden. So die Empfehlungen.
 
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Der Tagesspiegel berichtet hinter Bezahlschranke hitzig erregt aufgrund seiner F-K-Redaktion von der Veranstaltung zur Bügerbeteiligung für den Bau. Die Teilnehmenden fühlten sich „verarscht“ und man hält - auch in den Kommentaren zum Artikel - solche Veranstaltungen für eine Farce. Und da gebe ich den Beteiligten vollkommen recht. Schließlich kommt zu solchen Veranstaltungen größtenteils die NIMBY-Fraktion. Den „anderen“ ist das entweder egal oder sie haben wenig Zeit, weil mit „wichtigeren“ Dingen beschäftigt. Insofern sind diese teuren Events Schauplätze für öffentliche Ringkämpfe, weil die einen komplett dafür, die anderen komplett dagegen. Der Begriff Beteiligung wird auch falsch verstanden, wenn es an grundsätzlicher Kompromissbereitschaft mangelt, weil die Erwartung „unverbaubarer Blick mit Frischluftgarantie bei staatlich gepimpter Miete“ lautet. Wie in meinen Kommentaren weiter oben vermutet dürften im Kiez jetzt bald die Kopierer heißlaufen für eine Wildplakatierung gegen den kapitalistischen Hochhauswahn. Na, ich freue mich auf die Zettelwirtschaft an Wänden und Mauer, die das Stadtbild verschönern. https://www.tagesspiegel.de/berlin/...ie-burger-sich-verarscht-fuhlen-14693843.html
 
Haha, das ist ja fast schon poetisch was du da schreibst. Ich hoffe sehr, das ganze wird noch alles rechtzeitig durchgewunken. So wie ich das heute in der Zeitung gelesen habe, verliert die CDU massiv an Zuspruch in Berlin und es könnte eine Regierung unter der "Linken" drohen. Na dann, mal gute Nacht.
 
Eine Linke als Bürgermeisterin wird der Stadt den finalen Stoß verpassen. Die Stadt hat sich bereits seit RRG aus der marktwirtschaftlich orientierten Gesellschaft, die München, Hamburg und viele andere Regionen im Westen blühen lässt, verabschiedet. Das ist schade um Berlin und macht viel mit der Zufriedenheit der Menschen hier, wie Umfragen belegen. Wieso diese dennoch in dieser Massivität diese Entwicklung mit ihrer Stimme unterstützen, bleibt mir ein Rätsel. Mit „Stadt der Freiheit“ ist dann zumindest over.
 
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Muss jetzt auch in diesem Forum bei jedem Projekt ein vollkommen hahnebüchener Bogen zu noch absurderer Politik-Polemik gespannt werden?Es gibt doch im DAF extra Threads wo Ihr Euch ohne konkreten Anlass ständig gegenseitig erzählen könnt, wie dumm alle außer Euch sind.
 
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Ich empfinde die billige Polemik auch als nervig und jedes Thema wird hier von gewissen Leuten zugespamt. Den politischen Schlagabtausch sollte @BerArcUrb verschieben.

Es lässt sich nie ganz vermeiden in den unterschiedlichen Themen und ich persönlich bin auch eher pro Entwicklung und gegen die Konservierung des Status Quo an diversen Orten in der Stadt, maximal polemische Posts ohne Mehrwert von gewissen Leuten hier nerven aber auf Dauer nur.
 
Muss jetzt auch in diesem Forum bei jedem Projekt ein vollkommen hahnebüchener Bogen zu noch absurderer Politik-Polemik gespannt werden?Es gibt doch im DAF extra Threads wo Ihr Euch ohne konkreten Anlass ständig gegenseitig erzählen könnt, wie dumm alle außer Euch sind.
Was ist daran eigentlich Polemik?
Es ist schlichtweg Fakt das die Linke praktisch gegen jegliche Stadtentwicklung jenseits von Sozialbauten ist. Übrigens gar nicht so weit entfernt von der CSU der 90er in München, die hatte ähnliche haarsträubende konservative Ansichten.
Selbst die Grünen, die ja eigentlich per Definition pro Hochhäuser sein müssten, würden alles verhindern - wenn sie könnten. Schmidt demonstriert das ja sehr gerne linkspopulistisch in Friedrichshain und wird regelmäßig von Senat zurück gepfiffen.

Man muss der Realität einfach mal ins Auge sehen.
 
Ja genau du bist gemeint @UrbanFreak

Mein Chef würde sagen "googeln", wenn die Definition von Polemik nicht kennst. Du postest fast nichts sachliches sondern eben aggressiv gegen bestimmte Leute und sprichst von "Blabla, blase, na dann gute Nacht", etc., das ist eben alles Polemik und nervt.

Mich nervt genauso das provinziell Denken und verhindern von Entwicklung, aber deine Beiträge helfen hier so niemanden, außer dass sie die Stimmung aufheizen.

Wenn du für Hochhäuser zum Beispiel werben würdest, da somit weniger Flächen gebraucht und versiegelt werden oder oder, dann könnte man dies alles als legitime Argumente diskutieren, aber direkt das Gegenüber als "Blabla" abtun, wird hier hoffentlich nicht der neue Standard einer Diskussionskultur.
 
Du verwirrst mich - du fühlst dich von meiner Kritik gehen die linke Verhinderungspolitik angesprochen? Sogar aggressiv? Du unterstellst mir die "Definition von Polemik" nicht zu kennen? Ich tue mein Gegenüber als "bla bla" ab? Weil ich sage "Gute Nacht wenn die Linke das Ruder übernimmt "?

Ich kann gerne aggressiv werden, aber ich bin weit davon entfernt hier jemals aggressiv geworden zu sein. Face the mirror my friend.
 
„Kiez ohne Klotz“, so also jetzt der Name der aktuellen Freizeitbeschäftigungsaktion im Kiez - der schnell gegründeten Bürgerinitiative gegen den geplanten Wohnturm (das machen hier ja einige beruflich bzw. stattdessen), die sich wie üblich für einen billigen, Populismus bedienenden Namen nicht zu schade ist. Die Bezirksregierung natürlich direkt vorweg. Wie erwartet reiben sich sämtliche Kopieshops im Bezirk schon die Hände, wenn wieder alles zugekleistert wird mit Weltuntergangsplakaten.
Argumente übrigens: Mieten im Kiez würden steigen (u.U. ja, aber durch zu wenig Wohnungen eben auch), die billigen Wohnungen im Turm würden unten sein und daher nicht so lichtdurchflutet wie die Wohnungen oben im Turm (Manno) und es würde zu voll an der schon so vollen Warschauer Straße (Oh Gott, Menschen in der Stadt) - wie konservativ der Bezirk doch geworden ist. https://www.tagesspiegel.de/berlin/...kenkratzer-wohnungen-fur-berlin-15034734.html
 
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