Potsdam - Brauhausberg in der Teltower Vorstadt

Im Jahre 1977 öffnete das Nationalitätenrestaurant 'Minsk' auf dem Braushausberg. Architekt des Baus ist Karl-Heinz Birkholz. Bei der Gestaltung des Restaurants wurde ein Künstlerkollektiv aus der belorussischen Hauptstadt beteiligt, es wurde bis hin zu Detailfragen wie der Tischdekoration alles gemeinsam abgestimmt. Es war das Ziel, dass die Folklore-Gaststätte ein stimmiges Gesamtbild abgeben sollte, bis hin zur in der Speisekarte. Die sichtbarste Verbindung zu Minsk bildet das Stadtwappen als Leuchtreklame an der Außenfassade. Doch auch bei der Innengestaltung wurden Stadtmotive verwendet wie Schmuckglas an den Fensterfronten oder Stoffvertäfelungen im Foyer. Parallel eröffnete damals dazu in Minsk ein 'Café Potsdam'.

Nach der Wende gab es verschiedene mehr oder weniger erfolglose Versuche, das 'Minsk' weiterzunutzen und nach Jahren des Verfalls und Vandalismus wurde es schwer die architektonischen Qualitäten das Bauwerk wahrzunehmen.

Im April 2019 kaufte die Stiftung Hasso Plattner das 'Minsk' für 20 Mio. Euro, und sanierte in den letzten Jahren das terrassenförmige Gebäude weitgehend originalgetreu. Am 24. und 25 September wird das Gebäude nun als Kunsthaus eröffnet. Es wird dort dann neben dem wiedereröffneten Gebäude auch eine Ausstellung zu sehen sein, die dem großen ostdeutschen Maler und Bildhauer Wolfgang Mattheuer gewidmet sein wird. In einer zweiten Ausstellung zeigt Stan Douglas Fotos von Potsdamer Schrebergärten, die Anfang der 1990er-Jahre aufgenommen wurden.

Dazu ein Text der Berliner Zeitung: Link
Die Website des Kunsthaus Minsk mit einem Video zum Gebäude nach der Renovierung: https://dasminsk.de/
 
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(C) eigene Fotos
 
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