Passauer Straße 1–3 / Parkhaus KaDeWe

Blncty1903

Bekanntes Mitglied
Signa plant auf dem Grundstück Passauer Strasse 1-3 ein Büro-und Geschäftshaus. Dafür wird das Parkhaus abgerissen. Die Parkplätze sollen auf dem Grundstück neu gebaut werden unterirdisch mit 5(!) Geschossen.
25.000 oberirdische BGF sollen entstehen und Baubeginn soll vorraussichtlich 2.Quartal 2019 sein.


(C) Signa & IQOI, Marina Kiriakova

Quelle: http://www.immobilien-zeitung.de/1000046955/berlin-zalando-mietet-bueroturm-im-mediaspree
 

MarioS

Bekanntes Mitglied
Wie die Morgenpost berichtet, soll das Parkhaus samt Passage zum KaDeWe abgerissen und in in den Untergrund verlegt werden. Neu soll ein Geschäftshaus mit Tiefgarage (5 Geschosse) und begrüntem Dach entstehen. Über einen bereits vorhandenen Tunnel ist dann das Kaufhaus mit den Parkplätzen verbunden.
Der Neubau wird den Blockrand entlang der Passauer Straße schließen und die Traufhöhe der Nachbarbebauung aufnehmen.
Im Blockinnern wir ein Garten und ein "Punkthaus" entstehen. Dieses Haus wird sich an der Höhe des historischen KaDeWe orientieren.

Zur Zeit sieht es da noch so aus, was sich aber in nächster Zeit auch nicht ändern wird, da die Baugenehmigung frühstens in anderthalb Jahren vorliegen wird.


 
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lfniederer

Bekanntes Mitglied
Sehr schön. Diese platzraubenden, hässlichen Parkhäuser, Relikte des Wahnsinns der autogerechten Stadt der 50er und 60er Jahre braucht kein Mensch. Weg damit - unter die Erde!
 

Frosch Frolo

Bekanntes Mitglied
Ich finde die Fassade viel zu lang und monoton. Dementsprechend sehe ich leider auch keine riesige Verbesserung über die Nutzungsänderung hinaus. Erinnert an den ersten Entwurf vom KuDamm, den man glücklicherweise eingedampft hat.
 

maxxe

Goldenes Mitglied
Monotonie muss nicht zwingend schlecht sein.
Mit eins zwei Kniffen und einer qualitativen Verabeitung kann das richtig gut und großstädtisch wirken.
Und Glasfassaden wirken monoton sowieso weitaus besser, als designüberladen.
Siehe Bahntower am Potsdamer ... findest du den etwa schlecht?
 

Frosch Frolo

Bekanntes Mitglied
Ich habe nichts gegen großflächige Glasfassaden bei Hochhäusern. Hier wird jedoch die Horizontale betont, das hat eine völlig andere Wirkung, die das, was zumindest ich als Urbanität empfinde, nicht aufkommen lässt. Die hochwertigste Verarbeitung ändert daran leider nichts.
 
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BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Das Baukollegium spricht sich laut Berliner Morgenpost für eine Steinfassade statt einer Glasfassade aus.

2019 sollen die Bauarbeiten beginnen und bis 2021/2022 abgeschlossen werden. Das geplante Bürohochhaus im Hinterhof steht erstaunlicher Weise nicht im Mittelpunkt der Kritik.
 

Blncty1903

Bekanntes Mitglied
Ich finde die überarbeitete Version gut.
Super, dass die Technik im zweiten Staffelgeschoss versteckt wird.
Der "Turm" hätte zwar etwas höher werden können aber das ist ja nichts neues.
 

maxxe

Goldenes Mitglied
Mh ...
Ich fand die Glasvariante besser, das wär eine geschickte Kombination aus Glas und Stein gewesen im Sockelbereich. Das was jetzt wohl kommt sieht fassadentechnisch dem geplanten DGB Neubau sehr ähnlich, der ja in der nähe entsteht.

[...] Das Projekt hat an Reife gewonnen. Die Fassade wurde allerdings ein bisschen gezähmt, sie ist nicht mehr so speziell, [...]

Glas ist also unreif und wild? Was für eine dämliche Aussage.
 
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