Kleinere Projekte in Charlottenburg-Wilmersdorf

Das hier im Strang erwähnte Projekt "Aktion Mensch Wohnhaus" im Hinterhof der Prinzregentenstraße ist nun fertig.

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Es ist ein treppenartig konstruiertes Hinterhaus mit Südausrichtung und wahrscheinlich recht viel Sonne.

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Es gibt große Balkon/ Terrassenflächen.

(C) SchauBaubilder eigene vom 15.9.2024
 
^ Die neuen gläsernen Ladenfronten sind auf der Zielgeraden - und während Patrick Hellmann schon kürzlich eröffnet hat, verkünden die Vitrinen auf dem Gehweg eine Berliner Premiere als Mieter für das Eckgeschäft - den angesagten Münchner Home & Living-Anbieter Westwing:

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(c) eigenes Bild
 
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Hier wurde in der Emser Straße 50, fast Ecke Düsseldorfer Straße ein altes Schulgebäude Johann- Peter- Hebel- Grundschule um einen Anbau erweitert.
Auch wenn hier eher funktional gebaut wurde, versucht sich der würflige Bau an das alte Gebäude mit hohen Fenstern des Treppenhauses anzulehnen.

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Rechts schließtdas Gebäude an einen Schulhof/ Spielplatz an.

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Das Gebäude hat statt einer Putzfassade sogar Steinplatten vorgehängt bekommen.
Das sieht ok aus.

(C) SchauBaubilder eigene
 
Bei der heutigen 111. Baukollegiumssitzung wurden heute die Hochhauspläne/-konzept von Chipperfield und Bauherrenschaft vorgestellt. Die Planungen sehen zwei Hochhäuser mit 90 m und 130 m vor, welche sich um den Berlin-Pavillon und mit dem Hochhaus an der S-Bahnstation Tiergarten ein Ensemble bilden soll.

Ab 59:00 auf Youtube

Kritisiert wurde u.a. die seit 2003 anhaltende Spekulation um das Grundstück um den Berlin-Pavillon.

Die abschließende Kritik des Baukollegiums sowie ein Blick auf ein städtebauliches Modell ab 1:42:18 Min. auf Youtube.

Sehr aufschlussreich fand ich den Beitrag durch Frau Glabau vom Landesdenkmalamt und würde die Argumentation und Schlussfolgerungen genau so in diesem Fall in Bezug auf das Hansaviertels unterschreiben.

Nachtrag: Fälschlicherweise habe ich das Konzept im falschen Strang eingetragen, da sich der Ort im Bezirk Mitte befindet und die Bezirksgrenze zu Charlottenburg erst auf der anderen Seite der Stadtbahn befindet. Der Korrektheit halber könnte man ihn verschieben.
 
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In der Bleibtreustrasse 48a entsteht der Neubau des VBKI-Hauptquartiers (Verein Berliner Kaufleute und Industrieller). Direkt aus der Bahn hat man einen guten Blick auf den Rohbau auf dem nur 530 qm großen Grundstück, welcher schon bis zum 3. OG fortgeschritten ist und sich in direkter Nähe zum Stadtbahnviadukt befindet. Architekten sind Axthelm Rolvien (auch hier).

2023 wurde im Tagesspiegel über Anwohnerproteste berichtet, die einerseits gegen den Abriss des Lokals mit Biergarten waren und andererseits gegen eine Umwidmung eines Wohngrundstücks in ein Gewerbegrundstück.

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(C) Axthelm Rolvien

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(C) Axthelm Rolvien

Ich persönliche begrüße wenn Mitbürger sich um ihre Stadt oder Gegend bemühen und sie mitgestalten wollen, jedoch muss ich ehrlich sagen, dass ich mir nicht vorstellen kann welche Art des Wohnbaus da gebaut worden wäre, da man sich ja 2 m (?) Luftlinie zum Tag und Nacht donnernden Bahnverkehr befindet. All dies hätte ja nur unter enormen Mehrkosten stattfinden können, was wiederum nur zu hochpreisigem Wohnraum geführt hätte, welcher wiederum in den Kiez um den Savignyplatz passt, jedoch nichts wirklich mit „Wohnraum schaffen“ zu tun hat. (Zumal in der Gegend auch kein sozial verträglicher Wohnraum entstanden wäre)

In der Uhlandstraße 187 sind auch Büroflächen in ähnlicher Lage entstanden und ich persönlich finde diese Widmung auch angemessen einfach aufgrund der Grundstückslage. Dafür lieber andere Grundstücke besser bebauen und lebenswerteren Wohnraum bereitstellen. Anscheinend muss es sich wirklich lohnen all diese sehr schmalen und sehr exponierten Grundstücke an der Charlottenburger Stadtbahn zu bebauen und nachzuverdichten.
 
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