Alexander A Tower [150m]

StefanM

Bekanntes Mitglied
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Dürfte für das Land Berlin schwer werden das rechtlich durchzusetzen, denn bei Vertragsschluss noch unvorhersehbare Lieferverzögerungen, Fachkräftemangel und Probleme mit der Festigkeit des Bodens im Öffentlichen Straßenland haben zu diesen Verzögerungen überhaupt erst geführt. Und dann ist es ja nicht so, dass nicht gebaut wird. Es wird sichtbar gebaut. Könnte ein langes Rechtsverfahren werden bei dem das Land Berlin dann erst mal Baustopp verhängen müsste, damit nicht weiter gebaut werden kann, was ebenfalls rechtlich schwer durchzusetzen ist.

Und dann muss der Finanzsenator auch erklären was nach einem Rückkauf durch öffentliche Gelder, die das Land Berlin ja auch nicht hat, mit dem Grundstück und dem Rohbau passieren soll?!

Ich bin angesichts des sichtbaren Bautempos beim EDGE Tower überzeugt, dass der Rohbau beim Alexandertower bis September 2023 durchaus stehen kann. Was soll das Land Berlin dann mit so einer Immobilie? Von daher sollte der Finanzsenator als Nicht-Baufachmann nicht irgendwelche Vermutungen und Verleumdungen über die Medien lancieren bis der Stichtag auch nicht wirklich erreicht ist.
 

BerlinerBauleiter

Platin Mitglied
Kannst du konkret werden? Der RBB hat relativ neutral berichtet und auch den Anwalt von Monarch reichlich ihre Sicht darstellen lassen. Es wird nicht ganz einfach sein, Lieferprobleme, Personalprobleme und derlei Investoren mit russischen Wurzeln und der derzeitigen Situation auseinander zu halten.
An sich finde ich es gar nicht schlecht, wenn der Senat etwas Druck macht, ein Rückkauf wäre jedoch wie von StefanM beschrieben schwer umsetzbar und müsste von der Politik dann auch noch einmal nachvollziehbarer erklärt werden, was man dann mit dem Areal und Bauvorhaben vor hat.
Im Vergleich zum Edge oder dergleichen ist die Geschwindigkeit natürlich ernüchternd.
 

SchauBau

Goldenes Mitglied
Hier auch noch mal vom Tagesspiegel ein Artikel zum Thema Bauverzögerung und Rückkaufandrohung mit schon diskutiertem Inhalt.

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Zu sehen ist die Armierung schon auf Erdniveau, auch wenn man von der Seite keinen tollen Einblick hat.

1658849120943.png

Andererseits sind diese Bilder archivfest und nicht an die vergängliche Webcam gebunden...

(C) SchauBaubilder eigene
 

Marco88

Mitglied
Weiß man den schon, wann es mit dem Rückbau der Fassade, und dem Glaserker losgeht?

Es kann ja nicht weitergebaut werden, wenn der Eingangsbereich noch steht, oder?
 

AAPMBerlin

Aufsteiger
Sofern es keine konstruktive Verbindung gibt, sondern nur über die Fassade, kann der Rohbau durchaus weitergebaut werden. Dr Anschluss kann ja erst durchgeführt werden, wenn zumindest bis auf die entsprechende Höhe der Rohbau schon steht. Warum sollte dann der Schutz durch die bestehende Fassade entfernt werden?
 

BeenTrillBerlin

Goldenes Mitglied
Nach knapp über 3 Jahren seit den ersten Arbeitenschritten auf dem Areal betoniert man seit heute morgen das EG , bald geht es dann in die Höhe :)
 

StefanM

Bekanntes Mitglied
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Abwarten ob es überhaupt in die Höhe geht. Bei der bisherigen Dauer, der aktuellen politischen Lage und der ungewissen Zukunft kann man nicht gerade davon sprechen dass es hier flutscht. So viel wie ich weiss waren Bau der Kellergeschosse und der Obergeschosse vertraglich wohl getrennt (war glaube ich in der RBB Doku über den Alex zu hören).

Ich will es hoffen dass es in die Höhe geht. Wir werden es noch diese oder nächste Woche sehen. Werden die Schalungen für die Aussenpfeiler und den Gebäudekern aufgestellt dann ist alles okay und es geht weiter. Passiert das nicht, dann sieht's eher schlecht aus.
 

Manx

Bekanntes Mitglied
Hm also das ist mir etwas zu pessimistisch @StefanM. Zum einen hat der Anwalt sofort rechtliche Schritte angemeldet, sollte es zu Rückkaufüberlegungen kommen, da man schon so viel Geld investiert hätte. Warum sollte nun keine Anstrengung unternommen werden das Bauwerk zu vollenden, wenn man doch mit einem Minusgeschäft aus der Sache rausgehen würde.
Die politische Lage ist nicht einfach, das stimmt. In vielen teilen der derzeitigen linken Politik ist man gegen den Tower. Aber letztlich wird vertraglich argumentiert, da alleine das am Ende zählt. Laut dem Anwalt (das war beim RBB etc zu lesen), ist die Frist für die Bodenplatte bis Ende September gesetzt. Nun ist der Turbo eingeschaltet worden. Letztlich ja auch gut, auch wenn die politische Absicht sicherlich eine andere war und ist. Kurz: ich denke nicht, dass Monarch die Kellergeschosse versauern lässt.
 
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